12/02/2016

ADVENTSKALENDER #2: Plakate 2016

1. ZEHN JAHRE SUBLIME
Mossman / Shoegaze / Danke





















2. LOSTCLUB VS. SUBLIME
Bowie / For / Ever





















3. HARDLINE-FESTIVAL 2016
Screamqueen / Heike / Fear





















4. LEBANON HANOVER
Bauhaus / Minimal / Konzertposter





















5. DIE BLAUE HAND
Rosa / Wallace / Party




12/01/2016

ADVENTSKALENDER #1: Musikvideos 2016

1. DAVID BOWIE - LAZARUS
Spooky / Life / Death




2. KATE BUSH - AND DREAM OF SHEEP
Lost / Love / Life




3. RADIOHEAD - BURN THE WITCH
Wicker / Man / Dolls




4. WORRIED MAN & WORRIED BOY - HANDKUSS
Sargnagel / Comic / Vulgarism




5. GET WELL SOON - IT'S LOVE
Udo / Kier / Kocht

10/21/2016

GUILTY PLEASURE: SHEILA E.

Als vor einiger Zeit bei einem "Be Forest"-Konzert die Schlagzeugerin cool im Stehen vor sich hin trommelte, erinnerte das an ein Guilty Pleasure aus den Achtziger Jahren: Sheila E. und ihren Song "A love bizarre". Ein Stück schillernde New Romantic, passenderweise auf dem Album "Romance 1600" erschienen und im Background säuselt der unvergessene Prince, mit dem sie das Lied gemeinsam schrieb (Und überhaupt schenkte Prince seine besten Songs vielen hervorragenden Musikerinnen). Sheila E. ist auf dem Single-Cover in viele purpurene Rüschen gewandt und spiegelt damit die weibliche Version ihres Mentors Prince. Sie gilt als eine der besten Schlagzeugerinnen der Welt und ist viel zu unterschätzt, zumal sie längst aus dem angeblichen Schatten von Prince heraus getreten ist. So konterte Sheila E. Interviews mit der Frage "Wie war es, mit Prince zusammenzuarbeiten?" gerne mit der Antwort: "Fragen Sie doch ihn, wie es war, mit mir zusammenzuarbeiten."

Der Song "A love Bizarre" war Teil des Soundtracks zu dem Film "Krush Groove" mit so illustren Darstellern wie Sheila E. selbst, Run D.M.C,oder den Beastie Boys. Nach wie vor ein unwiderstehlich treibendes Ungeheuer, dem man immer wieder verfällt, because "that's what we are, we all want a love bizarre".





http://msshapes.blogspot.de/2016/10/guilty-pleasure-sheila-e.html

9/30/2016

GUILTY PLEASURE: T'PAU

Eine schlimme Dauerwelle im feuerroten Haar und eine sirenenhafte Stimme, die Power-Pop-Hits von sich schleuderte: Carol Decker von der Band T'PAU vereint eigentlich alles, was man an den Achtzigern so verabscheuen könnte, doch...: Songs wie "China in your Hand", "Valentine" und vor allem das Lied "Heart and Soul" mit den catchy Overdubs haben solch eine emotionale Wucht, das man ihr nicht böse sein kann. Zudem ist der Name der Band damals für Teenies sehr geheimnisvoll und rätselhaft gewesen. Heute kann man googeln (natürlich hätte man auch damals recherchieren können, aber der Zauber des Unbekannten war schon schön) und stellt fest, T'Pau ist eine Figur aus dem Star-Trek-Universum, die einst eine Hochzeit von Spock durchführen sollte, die im völligen Fiasko endete. Die Band selbst endete nicht im Fiasko, sondern recht klanglos im Jahre 1991. Die Achtziger waren da wohl endgültig vorbei. Das Guilty Pleasure T'Pau teilen aber immer auch noch andere, denn neulich coverte Shoegazer RINGO DEATHSTARR den Song "Heart and Soul". Hier das Original-Video mit blauem Licht und Trockeneisnebel, Schulterpolster und viel Drama. Das coole Cover kann man übrigens kostenlos downloaden...









http://msshapes.blogspot.de/2016/09/gulty-pleasure-tpau.html

9/21/2016

SIE KAM AUS DEM ALL

In der (fiktiven) slowakischen Kleinstadt Čabovce am Fuße der Hohen Tatra scheinen die Sommerferien nie zu Ende zu gehen: Genauso wie der kleine Zuschauer dieser tschechoslowakischen Fernsehserie aus den Achtzigerjahren das damals wohl auch empfunden hat.  Wie die Kinder der Serie "Sie kam aus dem All" jeden Tag, jedes Erlebnis und jedes Gefühl auskosten, so kann man nur staunend vor diesem kleinen Fernsehjuwel sitzen und innehalten. Hier verbinden sich Anarchie, Science-Fiction und Märchen auf wunderbarste Weise. Es geht um zwei zunächst rivalisierende Kindercliquen, die durch den Besuch eines außerirdischen Mädchens zu Freunden werden, denn es gilt sie vor den Erwachsenen zu verstecken. Majka hat überirdische Kräfte und ist zugleich doch schwach, denn sie muss sich durch gewaltige radioaktive Energien quasi immer wieder aufladen. Ein wenig erinnert dies an den Serienerfolg "Stranger Things", der sich schließlich aus der Nostalgie des Achtziger-Jahre-Gefühls nährt, doch "Sie kam aus dem All" war sicherlich keine Referenz, auch wenn die Parallelen und Schlagworte verblüffend ähnlich sind. Allein ein paar Screenshots zeigen die optische Verwandtschaft, wobei "Sie kam aus dem All" tatsächlich eine handgemachte Unschuld lebt, während sämtliche Retro-Varianten mit dieser cool spielen: Reist also alle mit - Zurück in die gute alte Zukunft!






Und so sieht das Ganze dann in der Serie so aus:





Und, dass ein Hype auch um die kleinen Hauptdarsteller wie Zuzana Pravnanska entstand,
ist in diesem Zeitdokument wunderbar zu sehen:





http://msshapes.blogspot.com/2016/09/sie-kam-aus-dem-all.html